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FDI Moot Court 2025

Wir danken der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt sowie der IHK Halle-Dessau, ohne deren Unterstützung die Teilnahme am Wettbewerb nicht möglich gewesen wäre.

Sachbericht

Auch in diesem Jahr wurde die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an einem der größten und renommiertesten Moot Courts weltweit vertreten, dem Foreign Direct Investment International Arbitration Moot.

Das Team bestand aus Noah Espinosa, Lian Kriese, Ariana Popovici, Andrea Martinez und Lucas Zöllner und wurde von zwei Coaches begleitet, die uns nacheinander durch die Vorbereitungsphase führten, Cristina Lloyd und Millan Bederu.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Falls BionPro Inc. v. Republic of Valdris standen aktuelle Fragen des internationalen Investitionsschutzrechts im Zusammenhang mit dem Umgang von Staaten mit neuen Technologien und sensiblen Unternehmensdaten. Dabei ging es insbesondere um die Grenzen staatlicher Eingriffe in privatwirtschaftliche Technologie-Investitionen, um Pflichten zum Schutz geistigen Eigentums sowie um den Umgang mit Datenschutzverletzungen im internationalen Kontext. Sechs Monate lang verfasste das hallesche Team Schriftsätze für beide Parteien des Rechtsstreits und bereitete sich weitere zwei Monate intensiv auf die mündlichen Verhandlungen vor. Unterstützt wurde das Team von Prof. Dr. Christian Tietje und Mitarbeitenden des Instituts für Wirtschaftsrecht.

Zur Vorbereitung nahm das Team an zwei Pre Moots teil: Anfang Oktober reiste das Team nach Prag, wo es gegen Teams der Charles University und weiterer Universitäten antrat. Diese Tradition besteht nun schon seit mehreren Jahren und wurde auch in diesem Jahr erfolgreich fortgeführt. Ende Oktober folgte die Teilnahme am Frankfurt Pre Moot, der von der Kanzlei Herbert Smith Freehills LLP ausgerichtet wurde. Besonders erfreulich war, dass das Team aus Prag dort ebenfalls vertreten war – ein schönes Zeichen der gewachsenen Moot-Partnerschaft zwischen beiden Universitäten. Das Finale des Wettbewerbs fand schließlich Ende Oktober und Anfang November 2025 in Boston (USA) statt. Dort konnte das hallesche Team seine Argumentations- und Rhetorikfähigkeiten unter Beweis stellen und sich mit Studierenden aus aller Welt messen. Die Teilnahme bot nicht nur spannende Einblicke in das internationale Schiedsverfahrensrecht, sondern ermöglichte auch wertvolle fachliche und kulturelle Erfahrungen.

Das FDI-Moot Court Team in Boston: v.l.n.r. Andrea Martinez, Lucas Zöllner, Ariana Popovici, Lian Kriese und Noah Espinosa

Das FDI-Moot Court Team in Boston: v.l.n.r. Andrea Martinez, Lucas Zöllner, Ariana Popovici, Lian Kriese und Noah Espinosa

Das FDI-Moot Court Team in Boston: v.l.n.r. Andrea Martinez, Lucas Zöllner, Ariana Popovici, Lian Kriese und Noah Espinosa

v.l.n.r.: Ariana Popovici, Lucas Zöllner, Andrea Martinez und Coach Millan Bederu

v.l.n.r.: Ariana Popovici, Lucas Zöllner, Andrea Martinez und Coach Millan Bederu

v.l.n.r.: Ariana Popovici, Lucas Zöllner, Andrea Martinez und Coach Millan Bederu

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